Bauamt

Ansprechpartner

Carina Halwax
Bauamt, Buchhaltung
T. +43 2685 8201 12
F. +43 2685 8854 20
E-M.

 

Bitte beachten Sie, dass grundsätzlich jede Baumaßnahme (Abbruch, Neuerrichtung, Sanierung, Zu- und Umbau, Widmungsänderung etc. ) der Baubehörde Mörbisch am See zu melden ist.

 

Aktuelle Bauverhandlung

Hier finden Sie die Ladungen für die nächste Bauverhandlung.

Derzeit ist uns noch kein neuer Termin für eine Bauverhandlung bekannt.

 

 

Burgenländisches Baugesetz

Das Burgenländische Baugesetz

Auskünfte über maßgebliche Bebauungsgrundlagen
Vor Planungsbeginn sollte der Bauwerber, in seinem eigenen Interesse, bei der Baubehörde Auskünfte über die Bebauungsgrundlagen einholen.

Die Baubehörde hat - auf Verlangen schriftlich - Auskünfte insbesondere über folgende Bebauungsgrundlagen zu erteilen:

1.  Flächenwidmung des Baugrundstückes
2. Inhalt des Bebauungsplanes/Teilbebauungsplanes bzw. der Bebauungsrichtlinien
3. Bebauungsweise, Abstände, Baulinien, Geschossanzahl, etc.

 

Arten von Bauvorhaben

a) Geringfügige Bauvorhaben (§ 16 Bgld. BauG)
b) Anzeigepflichtige Bauvorhaben (§ 17 Bgld. BauG)
c) Baubewilligungspflichtige Bauvorhaben (§ 18 Bgld. BauG)
d) Abbruch von Gebäuden (§ 20 Bgld. BauG)
e) Fertigstellungsanzeige, Schlussüberprüfung, Benützungsfreigabe (§ 27 Bgld. BauG)

 

Geringfügige Bauvorhaben (§ 16 Bgld. BauG)

 

Unter "geringfügige Bauvorhaben" versteht man Maßnahmen

> zur Erhaltung von Bauten und Bauteilen
> zur Instandsetzung von Bauten und Bauteilen
> zur Verbesserung von Bauten und Bauteilen
> sonstige Bauvorhaben, an denen keine baupolizeilichen Interessen (§3) bestehen

Keines dieser angeführten Bauvorhaben bedürfen keines Bauverfahrens, sind aber der Baubehörde vom Bauwerber spätestens 14 Tage vor Baubeginn schriftlich mitzuteilen.

mitzubringende Unterlagen:

> Skizze, Lageplan und genaue Beschreibung des Vorhabens

 

Anzeigepflichtige Bauvorhaben (§ 17 Bgld. BauG)

 

Folgende Bauvorhaben sind, sofern sie nicht geringfügig sind (§16), der Baubehörde vor Baubeginn anzuzeigen:

1.  die Errichtung oder Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von insgesamt 200m²
2. die Errichtung und Änderung von anderen Bauwerken als Gebäude
3. die Änderung des Verwendungszweckes von Gebäuden

Folgende Unterlagen sind beizubringen:

3 Baupläne (Lageplan, Grundrisse, Ansichten und Querschnitte) mit den Zustimmungserklärungen der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15m entfernt sind, auf allen 3 Bauplänen (Angabe des Namens und Datum der Unterfertigung)

> Baubeschreibung (3-fach)
> letztgültiger Grundbuchsauszug (nicht älter als 6 Monate)
> Verzeichnis der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15m entfernt sind
> Energieausweis (2-fach, für konditionierte Gebäude)
> ausgefülltes AGWR II Datenblatt - Bauvorhabensmeldung

Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugtem Planverfasser zu erstellen, der mit seiner Unterschrift und seinem Stempel bestätigt, dass das Bauvorhaben den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, und der dafür auch haftbar ist, und vom Bauwerber, Eigentümer und vom Planverfasser zu unterfertigen.

 

 

Baubewilligungspflichtige Bauvorhaben (§ 18 Bgld. BauG)

 

Für alle Bauvorhaben, die

> nicht geringfügig sind
> deren Wohnnutzfläche 200m² übersteigt
> für alle anderen Gebäude deren Nutzfläche 200m² übersteigt
> oder für die keine Bauanzeige gem. §17 des Bgld. Baugesetzes erfolgen konnte

ist eine Baubewilligung erforderlich.

 

Folgende Unterlagen sind beizubringen:

> 3 Baupläne (Lageplan, Grundrisse, Ansichten und Querschnitte)
> Baubeschreibung (3-fach)
> letztgültiger Grundbuchsauszug (nicht älter als 6 Monate)
> Verzeichnis der Eigentümer jener Grundstücke, die von den Fronten des Baues weniger als 15m entfernt sind
> Energieausweis (2-fach, für konditionierte Gebäude)
> ausgefülltes AGWR II Datenblatt - Bauvorhabensmeldung

Die Baupläne und Baubeschreibungen sind von einem befugtem Planverfasser zu erstellen, der mit seiner Unterschrift und seinem Stempel bestätigt, dass das Bauvorhaben den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, und der dafür auch haftbar ist, und vom Bauwerber, Eigentümer und vom Planverfasser zu unterfertigen.

 

Abbruch von Gebäuden (§ 20 Bgld. BauG)

 

Der beabsichtigte Abbruch von Gebäuden ist, sofern dieser nicht im Zusammenhang mit der Errichtung oder Änderung von Bauten steht, der Baubehörde unter Anschluss der erforderlichen Unterlagen und der Zustimmungserklärungen der Eigentümer der unmittelbar angrenzenden Grundstücke schriftlich mitzuteilen. Wird der Abbruchwerber nicht binnen vier Wochen von der Baubehörde wegen baupolizeilicher Interessen aufgefordert, um Abbruchbewilligung anzusuchen, darf der Abbruch vorgenommen werden. Für das Abbruchbewilligungsverfahren ist § 18 (Baubewilligung) sinngemäß anzuwenden.

Folgende Unterlagen sind beizubringen:

> Lage- und Bestandsplan
> Zustimmungserklärung der Eigentümer der unmittelbar angrenzenden Grundstücke

 

Fertigstellungsanzeige, Schlussüberprüfung, Benützungsfreigabe (§ 27 Bgld. BauG)

 

Der Bauträger hat die Fertigstellung des Gebäudes unter Vorlage des Rauchfangbefundes und eines von einer gewerberechtlich oder nach dem Ziviltechnikergesetz befugten Fachkraft, eines gerichtlich oder von der Gemeinde beeideten Sachsachverständigen oder eines Amtssachverständigen, die an der Ausführung des Gebäudes nicht beteiligt gewesen sein dürfen erstellten Schlussüberprüfungsprotokolls (in dem dieser die bewilligungsgemäße Ausführung des Bauvorhabens mit seiner Unterschrift bestätigt) der Baubehörde anzuzeigen.

Mit der Fertigstellungsanzeige ist bei Neubauten ein von einer hiezu berechtigten Person verfasster Plan über die genaue Lage des Baues entsprechend der Vermessungsverordnung 1994, BGBl.Nr. 562, vorzulegen, es sei denn, dass sich der Bauträger verpflichtet, die auf ihn entfallenden anteiligen Kosten einer von der Gemeinde durchgeführten oder veranlassten Vermessung aller in einem bestimmten Zeitraum neu errichteten Bauten zu übernehmen. Diese Kosten liegen derzeit bei € 84,--.

Die Baubehörde hat nach Erhalt des positiven Schlussüberprüfungsprotokolles die Benützungsfreigabe zu erteilen, ohne die das Gebäude nicht benutzt werden darf.

 

Anzeige Baubeginn