Standesamt

Ansprechperson
Renate Unger

Meldeamt
Telefon +43 2685 8201 11
Fax +43 2685 8854  20
E-Mail:

Geburten

 
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Heiraten

Tag und Uhrzeiten
Eheschließungen werden am Standesamt Mörbisch an folgenden Tagen durchgeführt:
Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 und 16:00 Uhr
Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 14:00 Uhr

 

2017 sind folgende Termine für eine Hochzeit am Samstag noch frei:
13. Mai 2017, 20. Mai 2017, 27. Mai 2017
24. Juni 2017
15. Juli 2017, 29. Juli 2017
05. August 2017, 12. August 2017, 19. August 2017
16. September 2017, 23. September 2017

Allgemeines
In Österreich kommt eine gültige Eheschließung nur dann zustande, wenn zwei Personen verschiedenen Geschlechts vor einem/einer StandesbeamtIn  ihren Willen erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen.

Seit 01.04.2017 können Personen gleichen Geschlechts ihre Partnerschaft auch auf jedem Standesamt in Österreich eintragen lassen.

Hinweis: Konfessionelle Eheschließungen haben vor der Behörde keine Rechtsgültigkeit.

Bereits bei der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung/Verpartnerung  kann der Standesbeamtin/dem Standesbeamten gegenüber die Namensführung  erklärt werden. Deshalb wäre es ratsam, wenn Sie sich bereits vor der Anmeldung zur standesamtlichen Trauung/Verpartnerung  über die Namensführung  im Klaren sind.

Die Anmeldung zur standesamtlichen Trauung/Verpartnerung  kann frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Trauungstermin vorgenommen werden, da die Niederschrift zur Ermittlung der Ehefähigkeit ("Aufgebot") nur maximal sechs Monate gültig ist. Eine Mindestfrist ist nicht mehr vorgesehen, jedoch beträgt die durchschnittliche Wartezeit in größeren Städten zwei bis sechs Wochen.

wichtiger Hinweis: Fremdsprachige Urkunden müssen im Original gemeinsam mit in Österreich beglaubigter Übersetzung vorgelegt werden. 

Erforderliche Unterlagen
Wenn Sie Österreicherin/Österreicher sowie ledig und voll geschäftsfähig sind:

  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Bestätigung der Meldung oder Nachweis des Aufenthaltes (z.B. Hotelbestätigung)
    Für in Österreich gemeldete Personen kann die Standesbeamtin/der Standesbeamte eine Abfrage im Zentralen Melderegister (ZMR) durchführen. In diesem Fall muss keine Bestätigung der Meldung vorgelegt werden.
  • Eventuell urkundlicher Nachweis akademischer Grade

HINWEIS
Auf Wunsch kann die Vorlage der Bestätigung der Meldung durch Abfrage der Behörde im Zentralen Melderegister (ZMR) ersetzt werden.

Wenn Sie bereits verheiratet oder in einer eingetragenen Partnerschaft waren: zusätzlich

  • Heiratsurkunde/n aller früheren Ehen und/oder Partnerschaftsurkunde/n aller früher begründeten eingetragenen Partnerschaften
  • Nachweis der Aufhebung, Nichtigerklärung oder Scheidung der früheren Ehe (Beschluss oder Urteil mit gültiger Bestätigung der Rechtskraft – Rechtskraftstempel!), Urteil über die Auflösung der früheren eingetragenen Partnerschaft/en
  • Sterbeurkunde der Ehepartnerin/des Ehepartners
  • Sterbeurkunde der eingetragenen Partnerin/des eingetragenen Partners

Wenn Sie ein Kind oder mehrere gemeinsame Kinder haben: zusätzlich

  • Geburtsurkunde(n) des gemeinsamen Kindes oder der gemeinsamen Kinder
  • Vaterschaftsanerkenntnis der gemeinsamen Kinder (sofern der Vater auf der/den Geburtsurkunde(n) noch nicht eingetragen ist)
  • Nachweis der Staatsangehörigkeit, wenn vorhanden
  • Nachweis des Wohnsitzes der Kinder

Wenn Sie beschränkt geschäftsfähig oder nicht ehemündig sind: zusätzlich

  • bei 16- bis 18-Jährigen:
    • Ehemündigkeitserklärung des Gerichts (mit gültiger Bestätigung der Rechtskraft – Rechtskraftstempel!)
    • Zustimmung der Obsorgeberechtigten
  • bei Bestellung einer Sachwalterin/eines Sachwalters: deren/dessen Einwilligung oder entsprechender Gerichtsbeschluss

 

Heiraten im Ausland
Wenn Sie im Ausland heiraten wollen, verlangt die dortige Behörde von österr. Staatsbürgern – neben anderen Dokumenten- üblicherweise ein österr. Ehefähigkeitszeugnis. Das ist eine Bestätigung, dass Sie nach österr. Recht alle Ehevoraussetzungen erfüllen (Gültigkeit 6 Monate). Da das Verfahren für die Ausstellung des Ehefähigkeitszeugnisses, dem der Anmeldung zur Eheschließung (Ermittlung der Ehefähigkeit) gleicht, benötigen Sie dafür dieselben erforderlichen Unterlagen.

Meldebehörde

Meldepflicht

Wer nach Österreich zieht, innerhalb Österreichs übersiedelt oder seinen Hauptwohnsitz ändert, ist verpflichtet, sich bei der zuständigen Behörde anzumelden. Hierbei sind verschiedene Fristen zu beachten.  Auch die Unterkunftnahme in einem Beherbergungsbetrieb ist jedenfalls zu melden und erfolgt durch Ausfüllen des Gästeblattes.

Ausnahmen von der Meldepflicht
Personen, die anderswo in Österreich gemeldet sind, sind von der Meldepflicht ausgenommen, wenn sie

  • in einer Wohnung nicht länger als zwei Monate unentgeltlich Unterkunft nehmen (z.B. Urlaub bei den Großeltern),
  • in einer Krankenanstalt aufgenommen sind,
  • als Minderjährige in einem Kinder-, Schüler- oder Studentenheim bzw.
  • als Angehörige des Bundesheeres, der Bundesgendarmerie/-polizei, der Zoll- oder Justizwache in einer Gemeinschaftsunterkunft (z.B. Kaserne) untergebracht sind. 

Meldevorgang (An- und Abmeldung)
Der Meldevorgang bezeichnet jenen Ablauf, der notwendig wird, sobald jemand nach Österreich zieht oder innerhalb Österreichs übersiedelt. Die An- bzw. Abmeldung ist verpflichtend!

Fristen:

  • Anmeldung: innerhalb von drei Tagen nach dem Bezug der Unterkunft
  • Anmeldung eines Neugeborenen: innerhalb von drei Tagen nach Verlassen der Geburtsstation
  • Abmeldung: innerhalb von drei Tagen vor oder nach dem Auszug
  • Meldung bei Namensänderung: innerhalb von drei Monaten nach der Namensänderung (z.B. Heirat oder Scheidung)   

Die An- bzw. Abmeldung kann

  • persönlich,
  • durch eine Vertrauensperson (mit den Originaldokumenten des/der Meldepflichtigen oder beglaubigten Kopien dieser Dokumente) oder
  • postalisch (mit den Originaldokumenten des/der Meldepflichtigen oder beglaubigten Kopien dieser Dokumente)

erfolgen.

Anmeldungen per FAX oder via E-Mail sind derzeit gesetzlich nicht möglich. Wer seinen/ihren Hauptwohnsitz neu anmeldet, kann zusammen mit der Anmeldung auch die Abmeldung von der alten Unterkunft beziehungsweise auch eine Ummeldung vornehmen. Zuständig ist dann der Meldeservice am neuen Hauptwohnsitz. Eine gesonderte Abmeldung ist somit nicht mehr notwendig.
mitzubringende Dokumente:

  • Lichtbildausweis, aus dem die Staatsbürgerschaft hervorgeht
  • Meldezettel, erhältlich: direkt in den Meldebehörden, in einigen Trafiken, als Meldezettel-Formular zum Download
  • UnterkunftnehmerInnen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, benötigen in jedem Fall ein Reisedokument (z.B. Reisepass).
  • Urkundlicher Nachweis akademischer Grade
  • bei Anmeldung eines Neugeborenen: zusätzlich
  • amtlicher Lichtbildausweis des/der Anmeldenden
  • Geburtsurkunde
  • bei Anmeldung auf Grund einer Adressänderung durch Heirat: zusätzlich
  • Heiratsurkunde
  • bei Anmeldung auf Grund einer Adressänderung durch Scheidung: zusätzlich
  • Scheidungsurkunde  


Hinweis:
Der Meldezettel muss bei Hauptmietwohnungen von der Hausverwaltung, bei Untermietwohnungen von dem/der HauptmieterIn und bei Eigentumswohnungen oder Häusern von dem/der EigentümerIn unterschrieben werden.

Amtsweg Online
Meldezettel

Amtshelfer
Meldwesen

Staatsbürgerschaft

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist die Bestätigung, dass eine bestimmte Person die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt. Die Staatsbürgerschaft kann durch Abstammung oder Verleihung erworben werden.

Bei der Antragstellung ist der zuständigen Behörde der Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft nachzuweisen.

Zuständige Stelle

HINWEIS
Der Staatsbürgerschaftsnachweis kann bei jeder zuständigen Stelle im Inland beantragt werden. Personen, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Österreich haben, erhalten den Staatsbürgerschaftsnachweis von der jeweiligen österreichischen Vertretungsbehörde.

Erforderliche Unterlagen

HINWEIS
Auf Wunsch kann die Vorlage der Bestätigung der Meldung durch Abfrage der Behörde im Zentralen Melderegister (ZMR) ersetzt werden.

Kosten

  • Bundesgebühr: 28,60 Euro (= 14,30 Euro Eingabe + 14,30 Euro Staatsbürgerschaftsnachweis)
  • Landesabgabe: je nach Bundesland unterschiedlich

HINWEIS
Noch nicht vergebührte Dokumente (z.B. ausländische Geburts- oder Heiratsurkunden), die bei der Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises vorzulegen sind, können in bar oder – falls die Möglichkeit besteht – mittels alternativer Zahlungsmöglichkeiten (z.B. Bankomat-/Kreditkarte) vergebührt werden.

Rechtsgrundlagen
Staatsbürgerschaftsgesetz 1985

Zum Formular
Staatsbürgerschaft - Antrag auf Verleihung bzw. Erstreckung der Verleihung
Staatsbürgerschaftsnachweis - Antrag auf Ausstellung

Hinweis:
Seit 1. Jänner 2008 fallen für die Ausstellung eines Staatsbürgerschaftsnachweises innerhalb von zwei Jahren nach Geburt eines Kindes keine Bundesgebühren und Landesverwaltungsabgaben an.

Amtshelfer
Urkunden im Bereich Geburt

Sterbefall

Die folgenden Schritte müssen möglichst bald nach Eintreten des Todesfalles durchgeführt werden:

Anmeldung des Todesfalles
Die Anmeldung des Todesfalles beim jeweiligen Bestattungsunternehmen ist wegen der Abholung des/der Verstorbenen, der Auswahl des Sarges, der Bestimmung von Art und Ablauf der Bestattungsdurchführung und Formulierung des Partentextes wichtig. Bitte nehmen Sie telefonisch bzw. persönlich mit einem Bestattungsunternehmen Kontakt auf.

Das Bestattungsunternehmen ist mit der Beistellung der Särge, der Abholung des/der Verstorbenen vom Sterbeort, der Abhaltung der Trauerfeier und dem Führen der Kondukte zum Grab betraut.

Achtung:
Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen darf die Bestattungsdurchführung erst dann erfolgen, wenn die Totenbeschau sowie die Beurkundung des Todesfalls durch das Standesamt vorgenommen wurden.

Ärztlicher Behandlungsschein
Den ärztlichen Behandlungsschein benötigt der/die AmtsärztIn zur Beurteilung der Todesursache (Totenbeschau). Man erhält ihn beim/bei der behandelnden ÄrztIn des/der Verstorbenen.

Achtung:
Wird kein ärztlicher Behandlungsschein beigebracht, erfolgt in der Regel eine Obduktion des/der Toten.

Eintragung im Sterbebuch
Nach der Totenbeschau ist die Eintragung im Sterbebuch bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt vornehmen zu lassen. Zur Anzeige beim Standesamt sind in folgender Reihenfolge verpflichtet:

  • EhegattIn oder sonstige Familienangehörige
  • der/die letzte UnterkunftgeberIn
  • sonstige Personen, die vom Tod auf Grund eigener Wahrnehmungen Kenntnis haben 

Jene Person, die die Anzeige erstattet, hat sich mit einem Ausweis (möglichst mit Lichtbildausweis) zu legitimieren. Dem Standesamt sind die vom/von der TotenbeschauärztIn ausgestellte "Anzeige des Todes" und die darin enthaltene "Todesbescheinigung" zu übergeben. Ferner sollen folgende Personaldokumente des/der Verstorbenen (soweit vorhanden) vorgelegt werden:

mitzubringende Dokumente:

  • Formular "Anzeige des Todes" und die darin enthaltene "Todesbescheinigung"
  • eigener Lichtbildausweis
  • Personaldokumente des/der Verstorbenen soweit vorhanden: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis oder Heimatschein (Heimatrollenauszug), Heiratsurkunde, Meldezettel 
  • bei Verwitweten: zusätzlich Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde 
  • bei Geschiedenen: zusätzlich Scheidungsurteil 
  • bei AkademikerInnen: zusätzlich urkundlicher Nachweis akademischer Grades 

Hinweis:
Im Regelfall nimmt diese Anzeige jedoch das Bestattungsunternehmen für Sie vor.

Gebühren: € 7,20 Bundesgebühr plus € 2,10 Verwaltungsabgabe für die Sterbeurkunde  Hinweis: Die Todesbestätigung (notwendig für die Sozialversicherung) ist gebührenfrei.

Wahlamt

Amtsweg Online

Wählen im Ausland-Auslandsösterreicher
Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten Informationen, Erklärungen, Formulare und Adressen zum Thema finden Sie unter diesem Link.